Interview mit Sharam Jey – Houser mit Herzblut

Mit einer ganzen Historie an Clubhits und Erfolgen gilt der Name Sharam Jey schon seit Mitte der 90er weltweit als Synonym für elektronische Musik der allerersten Güte. Durch Remixe für heimische und internationale Topstars wie Salt ‘N Peppa, Moby, Faith No More, Faithless und Rosenstolz katapultierte sich der Wahlkölner an die Spitze der internationalen DJ- und Produzenten-Szene.

Sein erstes Album was schon ein echter Reißer. Jetzt hat er sein zweites Album „In my Blood“ rausgebracht, was für uns Anlass genug ist, ihm ein paar Fragen zu stellen.

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Hi Sharam, wie geht’s? Wie war Dein letztes Wochenende?

Mir geht es gut, danke. Es war extrem viel Stress jetzt am Wochenende, da ja mein Album am Freitag vorher digital erschien und Anfang März physisch. Es war also viel Action angesagt.

Dein brandneues Album „In My Blood“ steht jetzt in den Regalen und zum Download bereit. Wie würdest Du es mit drei Worten beschreiben?

Na, dann sag ich doch mal: IN MY BLOOD. Das sagt eigentlich alles über die Musik aus, in die ich viele schlaflose Nächte und Leidenschaft investiert habe. Der Release des Albums ist für mich wirklich etwas Besonderes und ein wichtiger Moment, nach so vielen VÖs ist es toll, dass einen das Ergebnis so begeistert.

Du arbeitest, wie schon immer, auch hier sehr genreübergreifend und mit vielen Gast-Künstlern. Wen hast Du Dir für das Album alles ins Studio geholt?

Witzigerweise wollte ich am Anfang eigentlich gar keine Gastsänger. Dann sind diese ganzen Leute aber auf unterschiedlichste Weise zu dem Projekt gestoßen. Nik Valentino, der drei Songs auf dem Album singt, hat mich mit seiner Stimme so umgehauen, dass ich möglichst viele Tracks von ihm eingesungen haben wollte. Princess Superstar war ein großer Fan der ursprünglichen instrumentalen Clubversion von „Monday Morning“ und hatte den Track immer in ihre Sets eingebaut. Sie kam dann auf die Idee, da Vocals drauf zu setzen. Bei Tommie Sunhine war es so, dass wir schon seit Jahren gesagt haben, dass wir was zusammen machen müssen. Dann wollte er unbedingt was singen, da war ich erst etwas skeptisch, muss aber sagen, dass er mich dann mit dem Resultat voll überzeugt hat. Cornelia, die auf der aktuellen Single „Army Of Men“ singt, habe ich erst über MySpace kennen gelernt und nach einiger Zeit haben wir uns dann das erste Mal auf dem Hultsfred-Festival in Schweden getroffen. Sie war da als Journalistin und ich habe als einziger DJ unter Rockbands wie Strokes oder Babyshambles aufgelegt. Die Zusammenarbeit mit Andreas Hogby, der auf der nächsten Single „Hearts Of Stone“ zu hören ist, kam durch den Videoregisseur vom „Monday Monring“-Video. Er hat mir von diesem Typen erzählt, der in der Rockband Torpedo singt. Und immer meinte er, er würde gerne mal etwas Elektronisches machen und dann sollte es sich so anhören wie meine Musik. Dann hat Johan, der Regisseur, ihn einfach mit mir bekannt gemacht und schon war die Zusammenarbeit klar.

Ist auch Deine eigene Stimme auf manchen Stücken zu hören?

Diesmal nicht. Beim letzten Album habe ich ja drei oder vier Tracks selbst eingesungen. Bei „In My Blood“ haben sich wie gesagt die Kooperationen nach und nach ergeben. Dafür wird das nächste Album vielleicht nur von mir gesungen.

Rest des Interviews findet Ihr unter partygaenger.de.

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